Jayena: Naturwege, Feste und Kulturgeschichte
Bergpfade, die in Jayena beginnen, führen zum Mirador del Alto de los Morros. Damit öffnet sich von der Ortschaft aus ein Weg in die Berglandschaft der Sierra de Almijara.
Die Bergpfade beginnen in Jayena; der Mirador del Alto de los Morros ist als ihr Ziel genannt.
Natur und Wege
Der kontrollierte Campingbereich El Bacal liegt innerhalb des gleichnamigen Erholungsgebiets. Dieses Erholungsgebiet liegt in einem ausgedehnten Kiefernwald der Sierra de Almijara. Im Erholungsgebiet El Bacal stehen zahlreiche Tische an Grillplätzen. Toiletten, die an die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen angepasst sind, gehören ebenso dazu wie Duschen, Trinkbrunnen und eine Kiosk-Bar.
Das Erholungsgebiet liegt im Kiefernwald der Sierra de Almijara, während El Bacal darin als kontrollierter Campingbereich bezeichnet wird.
Veranstaltungen und Markt
Derzeit findet die Romería de San Antonio am zweiten Samstag im Juni statt. Die Veranstaltung zieht zum Área Recreativa del Bacal. Bei der Romería de San Antonio teilen Besucher im Área Recreativa del Bacal den ganzen Tag über Speisen und Getränke. Musikgruppen und Orchester sorgen für musikalische Unterhaltung.
Zur Romería gehören sowohl der festgelegte Termin als auch der Zug zum Área Recreativa del Bacal; dort werden Speisen und Getränke geteilt, begleitet von Musikgruppen und Orchestern.
„El entierro de la zorra“ ist eine Karnevalstradition in Jayena. Bei dieser Tradition folgen Einheimische und Besucher einer Scheinerprozession.
Mittwochs findet auf der Avenida del Arco in Jayena ein Wochenmarkt statt. Auf dem Markt werden Lebensmittel, Kleidung und Haushaltsgegenstände verkauft.
Der Wochenmarkt nennt neben seinem Mittwochstermin auch den Verkaufsort Avenida del Arco und die drei Warengruppen Lebensmittel, Kleidung und Haushaltsgegenstände.
Geschichte und Kultur
Im Gemeindegebiet von Jayena wurden neolithische Überreste gefunden, besonders in La Mesilla. Die Funde lassen auf eine seit dieser Zeit besiedelte Stätte schließen.
Die mutmaßliche Gründung Jayenas erfolgte offenbar während der islamischen Epoche. Damals wurde der Ort „Chayyana“ genannt. Die historische Bezeichnung gehört zu dieser Epoche und wird nicht als heutiger Ortsname verwendet.
Das Centro de Interpretación de Jayena befindet sich in den ehemaligen Wasserspeichern der Gemeinde. Das sanierte Gebäude beherbergt feste und wechselnde Ausstellungen zu den Ursprüngen des Ortes. Das Centro de Interpretación de Jayena fördert die Vermittlung des Kulturerbes durch Workshops und Aktivitäten. Zu diesen Aktivitäten zählen die Destillation von Essenzen und die Herstellung von Naturseife.
Die Iglesia Parroquial del Santísimo Sacramento stammt aus dem 18. Jahrhundert. Im 20. Jahrhundert wurde sie nach Schäden durch ein Erdbeben wiederaufgebaut. An der Peña Gorda befinden sich die Überreste vieler Wachtürme aus der Zeit der muslimischen Herrschaft. Die Antigua Fundición Romana wurde auch von Arabern genutzt, als diese das Gebiet bewohnten.
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