Otívar zwischen Sierra, Río Verde und Mudéjar-Kirche

Natur

Im Gemeindegebiet von Otívar liegt die Sierra de Cázulas als ursprüngliches Waldgebiet; gemeinsam mit La Almijara bildet sie eine morphotektonische Einheit mit besonderen landschaftlichen, morphologischen, botanischen und faunistischen Merkmalen. Wald, Gebirgsformen, Pflanzenwelt und Tierwelt gehören dabei zu derselben beschriebenen Landschaftseinheit. So steht neben der bewaldeten Sierra de Cázulas auch die geologische Prägung des Mittelgebirges im Mittelpunkt.

Wasser und Wege

Die Route zur Cascada de los Árboles Petrificados durchquert das Mittelgebirge der Sierra de Almijara und führt hinab zu Karstbächen und -schluchten am Ursprung des Río Verde. Der Weg verbindet damit die Gebirgslandschaft mit den Wasserläufen und den Kalksteinformen am Flussursprung.

Der Wasserfall Cascada de los Árboles Petrificados trägt auch den Namen Chorreras de los Palos und entstand an einer Stelle, an der kalkhaltiges Wasser alte Baumstämme mineralisierte. Die Entstehung beruht somit auf dem Zusammenspiel von Wasser, Kalk und dem Holz der alten Baumstämme.

Für Sie beginnt der Wanderweg zur Cascada de los Árboles Petrificados am Collado de los Chortales neben dem Betonkilometerstein bei Kilometer 28,7 der Straße Granada–Almuñécar. Damit ist der beschriebene Ausgangspunkt sowohl durch den Namen des Passes als auch durch den Straßenkilometer eindeutig bezeichnet.

Die Kalksteinschluchten des Río Verde eignen sich für Canyoning beziehungsweise Barranquismo. Für Sie ist damit neben der Wanderroute auch diese ausdrücklich benannte Aktivität in den Schluchten des Río Verde verbunden.

Wenn Sie Canyoning am Río Verde planen, benötigen Sie spezialisiertes Personal und zusätzlich eine vorherige Genehmigung der Junta de Andalucía. Beide Voraussetzungen gehören zum beschriebenen Zugang zu dieser Aktivität und sollten bei der Planung berücksichtigt werden.

Kultur und Geschichte

Die Parish Church of San José wurde im 16. Jahrhundert erbaut und bewahrt ein besonderes Mudéjar-Tragwerk. Ihre Wände tragen Gemälde, die den Kreuzweg darstellen. An der Kirche treffen damit Baugeschichte, ein erhaltenes Tragwerk und eine religiöse Bildausstattung aufeinander.

Als antike Stätte liegen die Termas romanas in der Umgebung von Otívar. Ebenfalls in der Umgebung von Otívar liegt das Museum Acueducto Romano De Almuñecar. Das Museum Museo del Bonsái befindet sich gleichfalls in der Umgebung von Otívar. Auch das Museum Museo Arqueológico Cueva de Siete Palacios liegt in der Umgebung von Otívar. Die Umgebung umfasst damit sowohl eine antike Stätte als auch mehrere Museen mit unterschiedlichen Bezeichnungen.

Umgebung

Der Aussichtspunkt Mirador del Peñon del Lobo liegt in der Umgebung von Otívar. In derselben Umgebung liegt der Aussichtspunkt Mirador Enrique Morente. Der Aussichtspunkt Mirador del cerro gordo befindet sich ebenfalls in der Umgebung von Otívar. Der Zoo Acuario de Almuñécar liegt in der Umgebung von Otívar. Neben den Aussichtspunkten gehört damit auch der Zoo zu den ausdrücklich genannten Orten im Umfeld der Gemeinde.

Feste

Zu den beliebten Festen in Otívar zählen die Fiestas Patronales en Honor a la Virgen de la Inmaculada, der Día de San José und die Noche de San Juan. Die Festbezeichnungen verweisen auf unterschiedliche Anlässe innerhalb des örtlichen Jahreslaufs.

Weitere Orte

Weitere Orte zur Erkundung finden Sie bei El Ventorrillo, Fuente Vaqueros, Montejícar, Salar, Galera, Otura, Illora und Huéscar.

Landschaft

An der Vereinigung der Flüsse Nacimiento und Verde bilden Kalksteinfelsen eine markante morphologische Ausprägung der Landschaft. Der Zusammenfluss der beiden Flüsse ist damit ein weiterer ausdrücklich benannter Ort, an dem die Kalksteinformen das Landschaftsbild bestimmen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Granada.

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