Cortelazor: Historisches Ortsbild, Naturwege und Feste

Historisches Ortsbild

Cortelazor hat einen abgegrenzten historischen Ortskern, der als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Historisches Ensemble geschützt ist.

Das historische Stadtgefüge ist durch schmale, steile Straßen und unregelmäßige Häuserblöcke geprägt. Eine an das Gelände angepasste Steinpflasterung gehört ebenfalls zu diesem Stadtgefüge.

Die unterschiedlichen Höhen und die unregelmäßige Anordnung der Häuser werden dadurch im Straßenbild unmittelbar sichtbar. Die Iglesia Parroquial Nuestra Señora de los Remedios wurde zwischen 1565 und 1587 errichtet. Im 18. Jahrhundert wurde sie erweitert.

Die Kirche enthält Wandmalereien aus dem 16. Jahrhundert. In ihr befindet sich außerdem ein Gemälde der Divina Pastora. Das Werk stammt von Alonso Miguel de Tovar und aus dem Jahr 1748.

Das Museo de Pintura Pérez Guerra wurde am 4. August 2001 eröffnet.

Natur und Wege

Cortelazor liegt im Parque Natural Sierra de Aracena y Picos de Aroche.

Charco Malo ist ein Becken in einem schattigen Tal in der Nähe von Cortelazor. Es entstand durch einen Wasserfall.

Die Bäche im Gemeindegebiet von Cortelazor fließen durch Galeriewälder. Zu diesen Wäldern gehören Erlen, Pappeln, Weißpappeln und Eschen.

Los Callejones ist ein gepflasterter Weg. Er verläuft parallel zum Mühlbach und quert den Quellbereich der Ribera de las Uerbas über eine Steinbrücke.

Der Camino de Valdelarco beginnt an der Calleja del Arroyo Abajo. Von dort führt er bergauf und bietet einen Blick auf Cortelazor.

Gelb-weiße Bänder markieren den Camino de Valdelarco. An manchen Stellen kann der Weg unklar werden.

Wer diesem Weg folgt, sollte die gelb-weißen Bänder aufmerksam im Blick behalten, da die Markierung den Verlauf nicht an jeder Stelle eindeutig erkennen lässt.

Feste und religiöse Traditionen

Die Romería de la Virgen de la Coronada findet am zweiten Sonntag im Mai statt.

Zu ihr gehört eine Prozession des Dorfes zur Wallfahrtskirche.

Die alte Ermita de la Virgen de la Coronada gehört zu den bemerkenswerten Sehenswürdigkeiten, die mit Cortelazor verbunden sind.

Bei den Cruces de Mayo werden Türen und Straßen mit geschmückten Kreuzaltären versehen.

Außerdem ist die Segnung von Hornazos üblich. Auch Brötchen und traditionelle Süßigkeiten werden gesegnet.

Das Certamen Nacional de Pintura al Aire Libre de Cortelazor la Real fand seit 1999 jeden Sommer statt.

Damit prägen sowohl der jährlich festgelegte Termin der Romería als auch die sommerliche Durchführung des Malereitermins den Veranstaltungskalender des Ortes.

Traditionelle Küche

Zur traditionellen Küche von Cortelazor gehören Wildgerichte mit Hirsch und Wildschwein.

Handwerklich hergestellter Ziegenkäse und Wurstwaren gehören ebenfalls dazu.

Auch Kastanien sowie saisonale Pilze gehören zur traditionellen Küche.

Die genannten Produkte reichen damit von Wild und Wurstwaren über Ziegenkäse bis zu Kastanien und saisonalen Pilzen.

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