Santa Bárbara de Casa: Fandango, Mühlen und Feste

Santa Bárbara de Casa ist eine der Gemeinden, in denen die wichtigsten Ausprägungen des Fandango de Huelva beheimatet sind; La Jotilla ist eine für Santa Bárbara de Casa typische musikalische und choreografische Tradition. Wer regionale Musik und Tanz in seine Reiseplanung aufnehmen möchte, kann sich an diesen beiden ausdrücklich benannten Ortsbezügen orientieren.

Kultur und Geschichte

Die Iglesia Nuestra Señora de la Piedad wurde zwischen 1769 und 1776 erbaut und zeichnet sich durch ein neoklassizistisches Portal sowie einen barocken Turm aus. Wenn Sie Bauzeit und Architektur für Ihre eigene Planung festhalten möchten, stehen dafür Portal, Turm und die Jahreszahlen in einem einzigen Bauwerk zusammen.

In der archäologischen Stätte La Zarcita wurden eine Siedlung, eine Nekropole und ein Dolmen dokumentiert. Für eine archäologische Orientierung können Sie diese drei Elemente einzeln vormerken. Die bei La Zarcita gefundenen archäologischen Überreste werden im Museo Provincial de Huelva aufbewahrt und ausgestellt; der Museumsname lässt sich als eigener Bezugspunkt für Ihre Kulturplanung notieren.

Die heutige Ermita de Santa Bárbara stammt aus der Zeit zwischen dem späten 17. und dem frühen 18. Jahrhundert. Sie steht außerhalb des Ortes nordwestlich der Siedlung auf einem kleinen Anhöhenrücken und bietet weite Ausblicke auf den Andévalo sowie auf verschiedene Orte im benachbarten Portugal. Wer diese Ausblicksziele festhalten möchte, findet mit dem Andévalo und den portugiesischen Nachbarorten zwei klar benannte Richtungen.

Die Windmühlen von Santa Bárbara de Casa gehören zum mediterranen Typ der Turmwindmühle mit lateinischen Segeln. Die Wassermühlen liegen entlang des Verlaufs des Arroyo de Casa.

Feste und Küche

Bei der Fiesta de las Antorchas werden Fackeln aus Gamonen hergestellt und verbrannt; die Feier steht mit dem Fest der Unbefleckten Empfängnis in Verbindung. Der zentrale Teil dieser Fiesta findet am 8. Dezember auf den Straßen des Ortes statt, wenn alle Fackeln verbrannt werden; den 8. Dezember können Sie dafür als konkreten Termin vormerken.

Die Romería de San Sebastián verbindet familiäres Zusammensein, festliche Bräuche und religiöse Handlungen zu Ehren des Heiligen. Zu den bei dieser Romería gemeinsam geteilten Speisen gehören Bollo mit hartgekochtem Ei, Käse, Chacinas, Tortilla und Wein.

Während der viertägigen Romería de San Sebastián finden unter anderem Tanzwettbewerbe, Wettrennen und Wettbewerbe zwischen den Festhütten statt. Die Dauer von vier Tagen sowie Tanz, Rennen und Hüttenwettbewerbe geben dem Fest einen konkret benannten zeitlichen und programmatischen Rahmen für Ihre Planung.

Zu den traditionellen Speisen in Santa Bárbara de Casa gehören Migas, Cardillo und Potaje de matanza, begleitet vom Mosto-Wein der Region. Wer regionale Gerichte in seine Notizen aufnehmen möchte, kann diese Speisen und den Mosto-Wein unmittelbar mit dem Ort verbinden.

Landschaft und Wege

Zu den Besucherrouten von Santa Bárbara de Casa gehört die Ruta de los Molinos, eine Wanderroute, die Sie als benannte Strecke für Ihre Tagesplanung vormerken können. Santa Bárbara de Casa ist über die A-495 von Rosal de la Frontera oder Cabezas Rubias aus erreichbar.

Weitere Orte

Weitere Orte finden Sie hier: Puerto Moral, Lepe, San Silvestre De Guzmán, Jabugo, La Nava, Cortelazor, La Redondela, El Granado.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Huelva.

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