Castillo De Locubín: Natur, Geschichte und Kultur

Castillo de Locubín: Cabeza Baja de Encina Hermosa ist als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Zona Arqueológica ausgewiesen.

Natur

Das Nacimiento del Río San Juan ist ein Naturgebiet im Gemeindegebiet von Castillo de Locubín, in dem reichlich Wasser aus dem Inneren des Berges hervortritt. Am Nacimiento del Río San Juan gibt es natürlich entstandene kristallklare Wasserbecken, kleine Wasserfälle und Kanäle.

Das Erholungsgebiet am Nacimiento del Río San Juan verfügt über einen Picknickplatz mit Bänken und Tischen, eine kleine Bar, einen Kinderspielbereich und großzügige Parkmöglichkeiten. Die typisch mediterrane Vegetation ist von Steineichen und Kermeseichen geprägt; entlang der Quelle und des Flusses kommt die Silberpappel besonders häufig vor.

Die Ruta a pie al Nacimiento del Río wird von Oliven, Kermeseichen, Steineichen und weiteren mediterranen Pflanzen gesäumt. Cabeza Baja de Encina Hermosa weist eine einheimische Steineichenvegetation und weitere mediterrane Arten des Buschlands auf.

Wege

Die Vía Ferrata de Castillo de Locubín beginnt wenige Meter vom Nacimiento del Río San Juan entfernt und ist etwa 700 Meter lang. Sie ist in drei Zonen mit vertikalen und geneigten Abschnitten, Querungen sowie Felsabschnitten unterteilt.

Die Vía Ferrata de Castillo de Locubín ist ganzjährig geöffnet; für das Höhentrekking ist keine Vorerfahrung erforderlich. Das Nacimiento del Río San Juan ist über die C-3221 erreichbar, die Castillo de Locubín mit dem benachbarten Valdepeñas de Jaén verbindet. Cabeza Baja de Encina Hermosa ist von Colado Fuente Mateos aus erreichbar.

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Geschichte

Zu Cabeza Baja de Encina Hermosa gehören die Überreste eines römischen Hauses, eines Thermalkomplexes, einer Zisterne und einer Ölpresse vom Beginn des 1. Jahrhunderts. Cabeza Baja de Encina Hermosa war ein iberisches Oppidum und später ein römischer Vicus.

Die Torre del Marroquín ist ein mittelalterlicher Wachturm in gutem Zustand, neun Meter hoch und als Bien de Interés Cultural ausgewiesen. Die Iglesia de San Pedro wurde um 1580 erbaut; ihr Hauptportal wird Juan de Aranda Salazar zugeschrieben.

Die Fortaleza de La Villeta ist eine Festung aus der islamischen Epoche; von ihr sind die Mauerzüge des Alcázar erhalten, die als Bien de Interés Cultural eingetragen sind. Die Cueva Jabonero und ihre Umgebung stehen mit einer Nutzung in der Kupferzeit in Verbindung.

Kultur

Die Casa Museo Antiguo Hospital de la Orden de Calatrava zeigt Antiquitäten aus den Bereichen Landwirtschaft, Keramik, volkstümliches Kunsthandwerk, Bräuche und andalusische Traditionen. Das Museum befindet sich in einem restaurierten privaten Gebäude aus dem 18. Jahrhundert in Castillo de Locubín. Besuche der Casa Museo Antiguo Hospital de la Orden de Calatrava müssen im Voraus vereinbart werden.

Das Centro de Interpretación de Castillo de Locubín widmet sich den Anbausystemen des Olivenanbaus. Die Fiesta de la Cereza y Vegas del San Juan begann im Juni 1984 und wird seit ihrer Gründung ohne Unterbrechung fortgeführt.

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