Ribera Baja: Flussauen, Mühlen und Höhlen

File:Ribera Baja, Jaén.jpg File:Ribera Baja, Jaén.jpg Foto: Michelangelo-36 via Wikimedia Commons, Public domain

Die Route des Río Velillos gehört zu den ländlichen Besuchsangeboten von Ribera Baja. Sie führt durch Olivenhaine, Getreidefelder, Pappelbestände und Auen zu den Ortsteilen Ribera Alta und Ribera Baja.

Natur und Wege

Der Río Velillos durchquert Ribera Baja von einer Seite der Ortschaft zur anderen. Am Río Velillos gibt es eine fruchtbare Flussaue. Zu dieser Flussaue gehören einige Pappelbestände oder kleine Alameden. Die Landschaft rund um Ribera Baja wird von Hügeln geprägt. Diese Hügel sind ungefähr 800 bis 900 Meter hoch und mit Olivenbäumen bedeckt.

Die Route verbindet dabei die beiden Ortsteile mit einer Landschaft aus Olivenhainen, Getreidefeldern, Pappelbeständen und Auen. Damit begegnen sich entlang desselben ländlichen Besuchsangebots landwirtschaftlich geprägte Flächen und der Flussraum des Río Velillos. Der Flusslauf durchquert die Ortschaft, während die Route zu Ribera Alta und Ribera Baja führt.

Wasser, Mühlen und Höhlen

Ribera Baja entstand am Río Frailes. Die Entwicklung von Ribera Baja wurde durch die Konzentration von Mühlen und Bewässerungsrädern geprägt. Diese Mühlen und Bewässerungsräder dienten zum Mahlen von Weizen und Oliven. Zu den historischen Anlagen zählen Wasser- und Windmühlen, in denen Weizen und Oliven gemahlen wurden. Zu diesen Mühlen gehörte etwa Molino El Batán.

Die Verbindung von Wasserläufen, Bewässerungsrädern und Mühlen beschreibt einen wichtigen Teil der örtlichen Entwicklung. In den historischen Anlagen wurden sowohl Weizen als auch Oliven gemahlen; zu den genannten Mühlen zählt etwa Molino El Batán. Die Höhlen und Mühlen stehen dabei für unterschiedliche Formen der Nutzung des Geländes.

Die erste Besiedlung von Ribera Baja befand sich in Höhlen. Diese Höhlen waren von den Bewohnern in das Gelände gegraben worden. Die meisten der traditionellen Höhlen werden als Keller genutzt. Einige traditionelle Höhlen sind weiterhin bewohnt.

Die traditionellen Höhlen haben somit bis heute verschiedene Funktionen: Die meisten dienen als Keller, einige sind weiterhin bewohnt. Ihre heutige Nutzung gehört ebenso zur Ortsgeschichte wie ihre ursprüngliche Anlage im Gelände.

Geschichtliche Spuren

Archäologische Überreste aus römischer Zeit befinden sich in den Cortijos de las Vegas de Paz und des Cerrato. Diese Überreste belegen erste menschliche Siedlungen in Ribera Baja aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. In Ribera Baja wurden außerdem Münzen aus der iberischen, westgotischen und arabischen Epoche gefunden.

Die Fundorte in den Cortijos de las Vegas de Paz und des Cerrato nennen dabei konkrete Plätze, an denen sich die römischen Überreste befinden. Die Münzfunde ergänzen diese Spuren um die iberische, westgotische und arabische Epoche. So sind für Ribera Baja sowohl frühe Siedlungsspuren als auch Funde aus mehreren späteren Epochen überliefert.

Während des Spätmittelalters war Ribera Baja Schauplatz von Auseinandersetzungen zwischen Kastiliern und Granadiern. Die Ermita de San Jerónimo ist eine religiöse Sehenswürdigkeit in Ribera Baja. Der Torre de Cabeza de Molino ist ein sehenswerter Ort in Ribera Baja.

Feste

Die Fiesta de las Flores wird in Ribera Baja am 11. Mai gefeiert. Die Fiesta del Espárrago findet im Juni statt.

Die beiden Feste liegen damit in unterschiedlichen Monaten: Die Fiesta de las Flores wird am 11. Mai gefeiert, die Fiesta del Espárrago im Juni. Beide Termine gehören zu den Festen von Ribera Baja.

Geografische Einordnung

Ribera Baja ist über die Straßen A-403 und JA-4302 erreichbar.

Weitere Ziele können Sie über folgende Verweise aufrufen: Solera, Garcíez, Martos, Lopera, Cárcheles, Santa Elena, Pontones, Mancha Real.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Jaen.

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