Alfarnatejo: Natur, Geschichte und Olivenöl
Natur und Landschaft
Das Gebiet Los Tajos im Umfeld der Gemeinde Alfarnatejo umfasst den Tajo de Gómer, den Tajo de Doña Ana und den Alto del Fraile. Auf der Ruta de los Tajos können Besucher die Landschaft von Alfarnatejo entdecken. Die Junta de Andalucía führt das Polje de Alfarnatejo als Landschaftsgebiet MA-10.
Alfarnatejo liegt in Andalusien, einer autonomen Gemeinschaft im Süden Spaniens. Andalusien umfasst acht Provinzen und besitzt Atlantik- und Mittelmeerküsten. Zum geografischen Bild der Region gehören große Städte, weiße Dörfer, Bergketten und geschützte Naturräume. Maurisches Erbe, Flamenco-Traditionen, Küstenlinien, ländliche Innenräume, Berglandschaften und lokale Küche gehören zum regionalen Rahmen. In Alfarnatejo treffen diese übergeordnete regionale Einordnung und die konkret benannten Landschaftsräume von Los Tajos aufeinander.
Die Pozas del río Sábar bestehen aus zwei benachbarten Tümpeln. Diese liegen zwischen großen Felsblöcken, die durch starke Strömungen geglättet wurden. Die Tümpel sind von Kalkgebirgen, Olivenhainen und üppiger Ufervegetation umgeben. Oleander und Tamarisken gehören zu dieser Ufervegetation.
Die Landschafts- und Kulturorte liegen dabei nicht alle am selben Punkt. Los Tajos wird dem Umfeld der Gemeinde zugeordnet, die arabische Burg liegt außerhalb von Alfarnatejo nahe dem Tajo de Gómer, und die neolithischen Überreste befinden sich in der Schlucht des Río Sábar. Die Cueva de Pela Horá ist als eigener Ort mit Felsmalereien genannt. Kirche und Ölmühle werden dagegen unmittelbar mit Alfarnatejo verbunden.
Aktive Wege
Territorio Tejón ist ein offenes Interpretationszentrum. Zu ihm gehört ein durch Alfarnatejo führender Rundgang auf den Spuren von Dachsfährten. Die zu Territorio Tejón gehörenden Anlagen sind kostenlos, umfassen Klettersteige, Stege, Seilrutschen sowie Wanderwege und sind für Familien geeignet. Klettern wird in Alfarnatejo als Outdoor-Aktivität angeboten beziehungsweise als Outdoor-Aktivität hervorgehoben.
Kultur und Geschichte
Die Iglesia del Santo Cristo de Cabrilla in Alfarnatejo stammt aus dem 18. Jahrhundert. 1977 wurde sie rekonstruiert. Die Kirche hat einen rechteckigen Grundriss mit zwei Schiffen. Die beiden Schiffe sind durch Rundbögen getrennt. Den Außenbereich prägt ein massiver quadratischer Turm aus gebrannten Ziegeln im Mudéjar-Stil.
Außerhalb von Alfarnatejo, nahe dem Tajo de Gómer, liegen die Ruinen einer alten arabischen Burg. In der Schlucht des Río Sábar befinden sich neolithische Überreste. Diese Überreste werden auf ein Alter von etwa 5.000 Jahren datiert. Die Höhle Cueva de Pela Horá weist Felsmalereien aus der Zeit vom Paläolithikum bis zum Chalkolithikum auf.
Lokale Traditionen
Die Fiesta del Gazpacho in Alfarnatejo ist ein gastronomisches Fest, das dem andalusischen Gazpacho gewidmet ist. Als Fest von provinzialem touristischem Interesse wurde die Fiesta anerkannt. Eine alte Ölmühle in Alfarnatejo bewahrt ihre ursprüngliche Maschinerie. Sie produziert hochwertiges Olivenöl der Sorte „verdial“.
Weitere Reiseziele: Cuevas Bajas, Pizarra, Casabermeja, La Cala del Moral, Mondrón, Casarabonela, Estepona, Villanueva De Algaidas
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Málaga.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com