La Puebla de los Infantes: Natur, Wege und Sakralbauten
La Puebla de los Infantes ist von einer Mittelgebirgslandschaft mit Höhenlagen zwischen 200 und 500 Metern geprägt. Der nördliche Teil des Gemeindegebiets liegt im Parque Natural Sierra Norte de Sevilla. La Puebla de los Infantes liegt in Andalusien, einer autonomen Gemeinschaft im Süden Spaniens. Andalusien umfasst acht Provinzen sowie Atlantik- und Mittelmeerküsten, große Städte, weiße Dörfer, Gebirgszüge und geschützte Naturgebiete. Zu seinem kulturellen Rahmen gehören maurisches Erbe und Flamenco-Traditionen; landschaftlich zählen außerdem Küsten, ländliche Innenräume und Berglandschaften dazu.
Naturraum und Tierwelt
Die Vegetation des Gemeindegebiets reicht von xerophilen Wäldern mit wilden Olivenbäumen, Steineichen und Johannisbrotbäumen sowie mediterranem Buschland bis zu feuchteren Dehesas mit Korkeichen, Steineichen, Portugiesischen Eichen und Zistrosen. Zur örtlichen Fauna zählen Rothirsche, Wildschweine, Damhirsche, Luchse, Fischotter, Steinadler und Uhus. Wer sich an konkreten Landschaftsformen orientiert, findet hier daher Angaben zu Wäldern, Buschland und Dehesas ebenso wie zu größeren Säugetieren und charakteristischen Greif- und Eulenvögeln. Die Höhenlagen und Vegetationsformen bilden dabei keinen einheitlichen Landschaftseindruck: Auf xerophile Wälder und mediterranes Buschland folgen feuchtere Dehesas. So stehen wilde Olivenbäume, Steineichen und Johannisbrotbäume neben Korkeichen, Portugiesischen Eichen und Zistrosen. Auch die Tierwelt ist breit gefächert und umfasst neben Rothirschen, Wildschweinen und Damhirschen mit Luchs und Fischotter weitere Säugetiere sowie Steinadler und Uhus.
Routen und Aktivitäten
Las Palomas–Valle de Castril ist eine 22,4 Kilometer lange Rundroute mit einer geschätzten Dauer von fünf Stunden. Der Weg kann zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferd zurückgelegt werden. Für die Planung dieser Strecke stehen damit sowohl die Länge als auch der Zeitrahmen und die möglichen Fortbewegungsarten fest. Von Sevilla aus ist die Route über die E-5, die A-457 und die SE-6102 erreichbar. Ab Lora del Río verläuft die Anfahrt entlang des Embalse de José Torán. Der Camino del Águila ist ein 25 Kilometer langer Wanderweg mit der Einstufung als kurzer Fernwanderweg. Am Embalse de José Torán kann geangelt werden. In der Umgebung des Embalse de José Torán kann Paramotor betrieben werden. Damit sind an diesem Gewässer sowohl Angeln als auch Paramotor als ausdrücklich genannte Aktivitäten erfasst.
Kultur und Baugeschichte
Die Iglesia de Santa María de las Huertas stammt aus dem 15. oder 16. Jahrhundert. Die Ermita de Santa Ana ist eine Mudéjar-Eremitage mit Querbögen. Die Ermita de Santiago wird aufgrund ihrer Merkmale ins 13. oder 14. Jahrhundert datiert. Ihre zeitliche Einordnung bleibt damit auf zwei mögliche Jahrhunderte begrenzt, während Santa Ana durch ihre Mudéjar-Bauform und die Querbögen charakterisiert ist.
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