San José De La Rinconada: Archäologie, Museum und Parks

File:San José de La Rinconada-IMG 20241206 180444.jpg File:San José de La Rinconada-IMG 20241206 180444.jpg Foto: El Pantera via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kultur

Cerro Macareno ist als archäologische Zone mit dem Status eines Bien de Interés Cultural eingetragen. Die Stätte weist eine kontinuierliche Abfolge menschlicher Besiedlung vom 8. bis zum 1. Jahrhundert v. Chr. auf. Von den zwei Hügeln, in die Cerro Macareno geteilt ist, sind eine landwirtschaftlich genutzte Vega-Landschaft sowie ein städtischer Bereich mit Wohn-, Industrie- und Dienstleistungsgebieten zu sehen. Damit umfasst der archäologische Ort nicht nur eine lange zeitliche Abfolge, sondern auch unterschiedliche Formen der Nutzung des umliegenden Raums. Auf der einen Seite steht die landwirtschaftlich genutzte Vega, auf der anderen der städtische Bereich, in dem Wohnen, Industrie und Dienstleistungen zusammengefasst sind. Die beiden Hügel bilden dabei die räumliche Gliederung, unter der diese Landschafts- und Siedlungselemente sichtbar werden.

Die Fossiliensammlung des Museums umfasst Elephas antiquus, eine prähistorische Elefantenart, die vor mehr als 100.000 Jahren in La Rinconada lebte. Zu den Museumssammlungen gehören außerdem paläolithische Werkzeuge, die mit Homo heidelbergensis und Homo neandertalensis in Verbindung stehen. Neben der Fossiliensammlung bewahrt das Museum damit auch Zeugnisse menschlicher Werkzeuggeschichte. Die genannten Funde und Werkzeuge reichen von einer prähistorischen Tierart bis zu Materialien, die mit zwei Menschenarten des Paläolithikums verbunden sind.

Industriegeschichte

Die Torre del Cáñamo ist ein 64,20 Meter hoher Schornstein aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Das Bauwerk wurde vollständig restauriert und zeigt wieder sein ursprüngliches Erscheinungsbild. Die Torre del Cáñamo gehört zum industriellen Erbe der Gemeinde La Rinconada und steht mit der Zuckerindustrie des Ortsteils San José in Verbindung. Ihre baulichen Angaben verbinden eine klar messbare Höhe mit einer zeitlichen Einordnung in das erste Drittel des 20. Jahrhunderts. Zugleich verweist ihre Einordnung in das industrielle Erbe auf die Bedeutung des Bauwerks für die Gemeinde und seine Verbindung zur Zuckerindustrie von San José.

Grünflächen und Veranstaltungen

Der Park Dehesa Boyal ist die wichtigste Grünfläche im Bereich San José, umfasst 40.000 m² und liegt im Gebiet Cánamo. Für Spaziergänge verfügt der Park über eigene Wege. Seine Freiflächen bieten Raum für Konzerte, kulturelle Aktivitäten und andere Veranstaltungen. Die Größe von 40.000 m², die Lage im Gebiet Cánamo und die Wege zum Spazierengehen gehören ebenso zu den Merkmalen des Parks wie die nutzbaren Freiflächen. Dort sind neben Konzerten auch kulturelle Aktivitäten und andere Veranstaltungen genannt.

Der Parque Santa Cruz umfasst 4,5 Hektar und befindet sich auf dem Gelände der früheren Kirmes von San José. Für den Park waren Kinderspielplätze, Calisthenics-Angebote und Mehrzwecksportplätze vorgesehen. Ebenfalls vorgesehen waren Wege, die Bereiche für Freizeit und Sport miteinander verbinden. Die Flächen des Parks sind damit sowohl durch ihre Größe als auch durch den früheren Standort der Kirmes gekennzeichnet. Zu den vorgesehenen Elementen zählen Angebote für Kinder, Calisthenics und Mehrzwecksport, während die ebenfalls vorgesehenen Wege die Freizeit- und Sportbereiche miteinander verbinden.

In der Pfarrei San José wurde ein Werk zur Ankündigung der Patronatsfeste zu Ehren des heiligen Josef vorgestellt; die Feste werden um den 19. März gefeiert.

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