Tomares: Natur, Kultur und Geschichte

File:Asociación Cultural Flamenca de Tomares.jpg File:Asociación Cultural Flamenca de Tomares.jpg Foto: CarlosVdeHabsburgo via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Natur und Bewegung

Der Parque Olivar del Zaudín ist in Tomares ein mehr als 45 Hektar großes, parkähnliches Olivenökosystem. Zu ihm gehören vier Lagunen sowie eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt.

Zahlreiche Vögel nutzen den Park als Brutplatz und als Rastgebiet während des Vogelzugs. Unter anderem leben dort Steinkauz, Rötelfalke und Wanderfalke.

Der grüne Sendero Saludable verläuft im Parque Olivar del Zaudín. Seine Länge beträgt 2,6 Kilometer. Er weist 28 Meter kumulierten positiven Höhenunterschied auf und hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad.

Eine Kiosk-Bar gehört ebenfalls zum Park. Der Kinderspielbereich ist direkt vom Eingang in der Calle Rosa de Luxemburgo 64 aus zugänglich.

Das Aula de la Naturaleza ist ein Naturinterpretationszentrum und Museum. Sein klimatisierter Raum ist 53 m² groß und für Umweltbildung, Ausstellungen und Vorträge vorgesehen.

Im Park liegen damit Naturraum, Vogelbeobachtung, ein markierter Weg und Einrichtungen für Umweltbildung innerhalb desselben beschriebenen Geländes. Die vier Lagunen und das Olivenökosystem stehen neben dem Sendero Saludable, der Kiosk-Bar und dem vom Eingang aus zugänglichen Kinderspielbereich.

Kultur und Geschichte

Das historische Zentrum von Tomares ist Fußgängerzone. Die Iglesia de Nuestra Señora de Belén wurde 1708 erbaut.

Die Kirche hat drei durch Rundbögen getrennte Schiffe, die auf weißen Marmorsäulen ruhen.

Die Hacienda Santa Ana wurde auf Veranlassung des Conde-Duque de Olivares im typischen Stil einer Hacienda des 18. Jahrhunderts errichtet. In Tomares gilt sie als das Gebäude von größtem architektonischem und denkmalpflegerischem Interesse.

Im Garten der Hacienda Santa Ana befindet sich die Habitación del Agua. Sie ist ein großer rechteckiger, terrassenförmig angelegter und teilweise überdachter Teich mit mehreren Wasserspeiern. Im selben Garten gibt es außerdem eine Plattform für öffentliche Veranstaltungen im Freien.

Die Hacienda Montefuerte wurde im 17. Jahrhundert als typisches Olivengehöft errichtet. Heute beherbergt sie die Stadtbibliothek „José Mª Delgado Buiza“.

Der Aussichtsturm Torre Montefuerte ist eines der charakteristischsten architektonischen Elemente von Tomares.

Das Tesoro de Tomares besteht aus 19 römischen Amphoren. Darin befinden sich 50.000 Bronzemünzen aus dem 3. und 4. Jahrhundert n. Chr.

Weitere Orte sind Cañada Rosal, La Puebla De Los Infantes, El Real De La Jara, Pilas, Palomares Del Rio, Coria Del Río, Coripe und Palma Del Rio.

Veranstaltungen und Küche

Die Ruta de la Tapa „Tomares Gourmet“ fand 2025 vom 20. bis 30. November statt und war die 13. Ausgabe. Während elf Tagen konnten Besucher 31 Tapas in 24 örtlichen Gastronomiebetrieben probieren.

Das Festival Flamenco „Ciudad de Tomares“ erreichte 2026 seine 51.

Die Pavías-Abende der Hermandad Sacramental begannen 2026 freitags und samstags in den Jardines del Conde.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sevilla.

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