Fiñana: Alcazaba, Moschee und Sendero 21
Die Alcazaba von Fiñana wurde vor dem 10. Jahrhundert errichtet; erhalten sind die Reste von drei Türmen und umlaufenden Mauern.
Für Reisende, die in Fiñana übernachten möchten, kann ein Hotel den praktischen Rahmen des Aufenthalts bilden; die Wahl der Unterkunft bleibt dabei ein eigener Planungsschritt und lässt Raum für unterschiedliche Reiseabläufe, persönliche Vorlieben, Tagesrhythmen, Aufenthaltsdauern und Formen der individuellen Reisegestaltung während eines Aufenthalts in Andalusien.
Kultur und Geschichte
Ihre Blütezeit lag im 13. und im 15. Jahrhundert, 1489 wurde die Alcazaba von den Christen besetzt. Das aus der Alcazaba von Fiñana hervorgegangene Viertel bewahrt im Verlauf seiner Straßen Spuren des ehemaligen muslimischen Vororts.
Die Ermita de Nuestro Padre Jesús Nazareno bewahrt eine fast vollständig erhaltene almohadische Moschee aus dem 13. Jahrhundert. Erhalten sind der Gebetsraum mit seiner Qibla und ein Teil der Dekoration am Portal des Mihrab; lediglich Minarett und Hof fehlen. 1984 wurde die Moschee zum historisch-künstlerischen Denkmal erklärt.
Die Iglesia de la Anunciación de Fiñana wurde 1570 erbaut; ihr Inneres ist Mudéjar, während die Fassade im Renaissance-Stil gestaltet ist. In ihrer Sakristei beherbergt die Kirche ein Museum mit religiösen Darstellungen und Partituren gregorianischer Gesänge.
Das Centro de Interpretación del Medio Natural (CIMENA) in Fiñana bietet selbstgeführte Besichtigungen sowie Führungen auf Anfrage an. Zum dortigen Besucherangebot gehört das Museo de la Recreación de los Reyes Católicos.
Feste in Fiñana
Das Fronleichnamsfest gilt als eines der bedeutendsten festlichen Rituale des Ortes. Während der Fronleichnamsprozession werden Straßen und Fassaden entlang des Prozessionswegs mit von den Balkonen hängenden Decken geschmückt. Die Einwohner von Fiñana stellen ihre Fronleichnamsaltäre an den Türen ihrer Häuser auf.
Natur und Wege
Fiñana gehört zu den Gemeinden der Provinz Almería, die in das Espacio Natural de Sierra Nevada einbezogen sind.
Der Sendero 21 beginnt am Albergue de Ubeire, das etwa 13 km von Fiñana entfernt liegt. Der Weg folgt dem Arroyo del Ubeire durch einen Galeriewald aus Weiden, Erlen, Walnussbäumen und einigen Kastanienbäumen und führt zur Cascada del Goterón am Zusammenfluss der Bäche Ubeire, Estepar und Rosal. Unter Nutzung traditioneller Saumpfade ermöglicht der Sendero 21 den Besuch der am Río Nacimiento gelegenen Getreidemühlen mit oberschlächtigen Wasserrädern.
Von Fiñana gibt es zwei Zugänge zum Sendero Sulayr: einen mit dem Fahrzeug und einen zu Fuß. Der Zufahrtsweg mit dem Fahrzeug führt zum Verlauf des Sendero Sulayr im Abschnitt Piedra Negra–El Toril. Der Fußzugang führt vom Albergue de Ubeire über die Randpiste zur Loma del Rosal.
Das Albergue-Refugio El Ubeire liegt etwa 14 km von Fiñana entfernt, ist über eine Forstpiste erreichbar und wird von der Stadtverwaltung von Fiñana verwaltet.
Weitere Orte: La Envía, Pulpí, Cóbdar, Vicar, Adra, Tonosa, Abrucena, Felix
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