Fuente Tójar: Archäologie, Rundkurse und Feste
Unterkünfte in Fuente Tójar
Kultur
Am Cerro de las Cabezas war eine Siedlung vom Bronzezeitalter bis in die spätrömische Kaiserzeit bewohnt. Fast der gesamte ummauerte Umfang der Siedlung ist erhalten. Zu den erhaltenen Strukturen gehören Wohnstrukturen, eine Straße und Zisternen. Das Museo Histórico Municipal de Fuente-Tójar verfügt über drei Ausstellungsräume. Die Darstellung beginnt bei den ersten Bewohnern des Ortes und reicht bis zur Gegenwart. Nach der 2020 abgeschlossenen letzten Neugestaltung können Besucher im Museum einen Audioguide nutzen. So stehen im Museum sowohl die frühe Ortsgeschichte als auch die weitere Entwicklung bis in die Gegenwart im Mittelpunkt. Die archäologischen Überreste bewahren zugleich den Verlauf der ehemaligen Siedlung und einzelne Elemente ihres Alltags. Wohnbereiche, Verkehrsweg und Wasserversorgung sind dabei als unterschiedliche Bestandteile der Anlage erhalten.
Die Iglesia Parroquial de Ntra. Sra. del Rosario hat ein Langhaus. Dieses Langhaus ist einschiffig. Ein Querhaus gehört ebenfalls zum Kirchenbau. Die Danzantes tanzen am 15. Mai. Ihr Tanz findet während des Prozessionszugs statt. Dabei tanzen sie vor dem Bildnis des heiligen Isidor. Der heilige Isidor ist der Schutzpatron des Ortes. 1963 erhielten die Danzantes in Madrid den Ersten Nationalpreis für alte Tänze. Mit dem Kirchenbau und dem Prozessionsbrauch sind damit auch religiöse Traditionen des Ortes verbunden. Der Termin am 15. Mai gehört zum festgelegten Ablauf des Tanzes.
Routen
Die Ruta de los Barrancos ist ein Wander- und Radrundkurs. Ihr Verlauf führt durch das Gemeindegebiet von Fuente-Tójar. An der iberischen und anschließend römischen Siedlung Cerro de las Cabezas führt sie vorbei. Die Ruta de arte urbano besteht aus sieben Graffiti-Kunstwerken. Die Tourismus-App Fuente Tójar AR bietet Informationen zu den Werken dieser Route. Für Android ist die App verfügbar. Auch für iOS ist sie verfügbar. Die beiden Routen erschließen dabei unterschiedliche benannte Elemente des Ortes: Der Rundkurs führt durch das Gemeindegebiet und an der Siedlung vorbei, während die Kunsttour aus sieben einzelnen Werken besteht. Die App ergänzt die Route de arte urbano mit Informationen, die auf mobilen Geräten mit beiden genannten Betriebssystemen verfügbar sind.
Aussicht
Der Mirador de la Canteruela liegt am höchsten Punkt von Fuente-Tójar. Von dort aus reichen die Ausblicke auf den Ort. Sie reichen außerdem auf die Subbética. Am Mirador de la Canteruela gibt es einen Picknickplatz. Zu diesem Platz gehören steinerne Tische. Auch steinerne Stühle gehören zur Ausstattung. Der Aussichtspunkt verbindet damit den Blick auf Fuente-Tójar und die Subbética mit einem ausdrücklich genannten Picknickplatz. Tische und Stühle bestehen dort aus Stein.
Feste
Die Fiesta de La Alcaparra findet am zweiten Augustwochenende statt. Zur Fiesta gehört ein gemeinsames Essen. An diesem Essen nehmen alle Teilnehmenden teil. Wer ein Ticket zum symbolischen Preis kauft, erhält einen Tonkrug. Mit dem Ticket erhalten Käufer außerdem einen Tonteller. Die Feier zu San José umfasst einen Tag im Grünen. Zu diesem Tag gehört ein gemeinsames Grillen. Bei der Fiesta de La Alcaparra sind Termin, gemeinsames Essen und die beiden Gegenstände ausdrücklich miteinander verbunden. Das Fest zu San José wird dagegen durch den Tag im Grünen und das gemeinsame Grillen geprägt.
Weitere Orte
Weitere Orte: Villanueva Del Duque, Alcaracejos, Santa María De Trassierra, La Celada, Ochavillo del Río, Iznajar, El Tarajal und Cerro Muriano.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cordoba.