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Montoro am Guadalquivir: Geschichte, Kultur und Landschaft

Unterkünfte in Montoro

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Landschaft

Beim Durchqueren von Montoro bildet der Guadalquivir einen stark gekrümmten Mäander. Der Fluss hat sich in die paläozoischen Gesteine der Ausläufer der Sierra Morena eingeschnitten; der Mäander gilt als eines der besten nationalen Beispiele für einen epigenischen Mäander. Montoro liegt in Andalusien, einer autonomen Gemeinschaft im Süden Spaniens. Die Stadt liegt auf einer kleinen Anhöhe am Guadalquivir, der sie in zwei Viertel teilt. In der Landschaft von Montoro treffen Sierra, Fluss und Campiña zusammen.

File:House of the Shells, Montoro (Spain).jpg File:House of the Shells, Montoro (Spain).jpg Foto: Heparina1985 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Geschichte und Kultur

Montoro wurde 1969 zum historisch-künstlerischen Ensemble erklärt. Die Brücke über den Fluss gilt als touristisch interessantes Bauwerk aus dem 15. Jahrhundert. Auch die Kirche San Bartolomé gilt als touristisch interessantes Bauwerk aus dem 15. Jahrhundert. Die Überreste des Castillo de la Mota gelten als touristisch interessante Sehenswürdigkeiten Montoros.

Museen

Das Museo Arqueológico Municipal de Montoro ist in der ehemaligen Kirche Santa María del Castillo de la Mota untergebracht. Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert über älteren christlichen und arabischen Bauwerken errichtet. Das Museum wurde zur Erhaltung, Erforschung und Vermittlung der Archäologie und Geschichte Montoros und seines Gemeindegebiets gegründet. Seine Sammlung umfasst archäologische Materialien von der Vorgeschichte bis zum Mittelalter, darunter eine römische Thoracata und den Kopf eines Lar.

Das Museo de la Semana Santa de Montoro befindet sich in den erhaltenen Teilen eines ehemaligen Herrenhauses mit einer kunstvoll bearbeiteten Tür aus Molinaza-Stein. Seine Dauerausstellung zeigt Prozessionsgegenstände, originale Skulpturen, Prozessionsaufbauten, historische Fotografien, Glasnegative und religiöse Textilien.

Das Gebäude de las Tercias wurde 1748 von Francisco Luis de Mora zur Lagerung von Öl, Wein und aus dem Zehnten stammendem Weizen errichtet. Heute beherbergt es das Museo del Pintor Rodríguez Luna, das einen Teil des Werks dieses aus Montoro stammenden Malers bewahrt.

Ein Gebäude in Montoro ist mit Millionen von Muscheln aus dem Meer und dem Fluss bedeckt.

Traditionen und Wege

Die Semana Santa von Montoro bewahrt traditionelle Werte und Elemente und wurde als „Fiesta de Interés Turístico Nacional de Andalucía“ anerkannt.

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Das historische Routenangebot in Montoro umfasst fünf Routen zu den Epochen der Römerzeit, des Mittelalters, der Frühen Neuzeit und der Moderne bis zur Gegenwart. Die Etappe Montoro–Marmolejo des GR-48 eignet sich zum Wandern oder Reiten.

Weitere Ziele: Campo-Nubes, Cerro Muriano, Nueva Carteya, Hornachuelos, Luque, El Hoyo, Ochavillo del Río und La Fuente Grande.

Kulinarik

Bei Pago Las Monjas werden Tagesverkostungen von nativem Olivenöl extra angeboten, bei denen unterschiedliche Geschmacksprofile und Qualitätsmerkmale vermittelt werden.

Wer Montoro als Reiseziel vormerkt, kann für den Aufenthalt auch ein Hotel in die persönliche Reiseplanung aufnehmen und den Ort in Ruhe kennenlernen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cordoba.

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