Arenas Del Rey: Naturpark, Stausee und Geschichte

File:Olive trees almond trees near Arenas del Rey, Andalusia, Spain.jpg File:Olive trees almond trees near Arenas del Rey, Andalusia, Spain.jpg Foto: Jebulon via Wikimedia Commons, CC0

Geschichte und Kultur

La Resinera war früher eine Harzdestillationsfabrik, die zu einer der größten Terpentinproduktionsstätten Spaniens wurde.

Der Informationspunkt La Resinera befindet sich in den beiden früheren Gebäuden des Fabrikgeländes, in der Kapelle und in der Schule.

Sein Standort liegt im Herzen des Naturparks Sierras de Tejeda, Almijara y Alhama auf dessen granadinischer Seite.

Die Verbindung von Fabrikgelände und Naturpark ist bei La Resinera unmittelbar an den genannten Orten ablesbar: Die frühere Kapelle und die frühere Schule gehören beide zum historischen Fabrikgelände, während der Informationspunkt zugleich innerhalb des Schutzgebiets liegt.

Die Ruinen der früheren Siedlung Arenas del Rey bewahren die Überreste des Friedhofs.

Erhalten ist außerdem das Fundament ihrer Pfarrkirche San Sebastián.

Die Kirche San Sebastián ist ein Basilika-Tempel aus dem späten 19. Jahrhundert.

Damit stehen an diesem Ort sowohl Reste der früheren Siedlung als auch ein Kirchenbau aus einer späteren Zeit nebeneinander. Der megalithische Dolmen liegt neben dem Stausee.

Er wurde Stein für Stein versetzt und wiederaufgebaut, um zu verhindern, dass er im Wasser des Stausees versinkt.

Das Poblado del Embalse wurde in den 1960er-Jahren errichtet und liegt neben der Talsperre.

Es ist ein einzigartiges Beispiel funktionaler Architektur, die in die Landschaft integriert ist.

Die Ermita de San Isidro ist von üppigen Gärten umgeben.

Weitere Orte sind Fornes, Zagra, Pinos Genil, Benamaurel, Huétor - Santillán, Lobras, Quéntar und Zújar.

Routen durch Wasser und Fels

Die Route de los Tajos de los Bermejales nutzt Hängebrücken.

Mit ihnen werden Abschnitte mit schwierigem Gelände überwunden.

Die Route weist entlang des Flusses durch Erosion geformte Felsformen auf.

Entlang des Flusses gehören außerdem Wasserbecken, Wasserfälle und Kaskaden zu ihrem Verlauf.

So wechseln auf dieser Route die konstruierten Übergänge der Hängebrücken mit den vom Fluss und von der Erosion geprägten Landschaftsformen. Schwieriges Gelände, Felsformen und verschiedene Wassererscheinungen sind dabei ausdrücklich Teil ihres Verlaufs.

Die Route am Río Cebollón folgt dem Flussbett.

Ihr Verlauf führt größtenteils durch das Wasser und durch eine nahezu unberührte Naturlandschaft.

Die Cueva del Linarejo gilt in Arenas del Rey als Naturschutzgebiet und touristische Attraktion.

Besucher der Cueva del Linarejo können Formationen aus Stalaktiten und Stalagmiten erkunden.

Im Inneren der Höhle stehen damit die Tropfsteinformationen im Mittelpunkt, während die Bezeichnung als Naturschutzgebiet ihre Einordnung in Arenas del Rey beschreibt.

Stausee und Naturbeobachtung

Der Rundweg Pantano de los Bermejales umfasst einen Abschnitt von der Talsperre in Richtung Arenas del Rey.

Auf dem Rundweg lassen sich verschiedene Wasservögel in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten.

Der Verlauf verbindet somit den Bereich der Talsperre mit der Richtung Arenas del Rey und führt zugleich zu einer Beobachtung verschiedener Wasservögel in deren natürlichem Lebensraum.

Die klaren Gewässer am Poblado del Embalse laden zum Schwimmen, Angeln und zu Wassersport ein.

Am Poblado del Embalse treffen dabei die in die Landschaft integrierte funktionale Architektur des Siedlungsensembles und die klaren Gewässer an der Talsperre aufeinander.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Granada.

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