Purullena: Höhlen, Archäologie und Handwerk
Kultur
Die Cueva-Museo La Inmaculada ist ein Museum in Purullena. Das Museum ist in die Erde gehauen und beherbergt eine ethnografische Ausstellung.
Viele Familien leben heute weiterhin in Höhlenhäusern. Diese Häuser gelten als bioklimatische Wohnhäuser. Sie verbinden Tradition und Moderne.
Wer selbst ausprobieren möchte, wie eine Höhle ausgehauen wird, kann dies auf Wunsch in einer im Bau befindlichen Höhle der Cueva-Museo La Inmaculada tun.
Die höchstgelegene Höhle der Cueva-Museo La Inmaculada bietet einen Aussichtspunkt. Zu seinen Blickzielen gehören die übrigen Höhlenhäuser von Purullena. Der Blick reicht außerdem zum Valle de Alhama-Fardes. Auch die Sierra Nevada liegt im Sichtfeld.
Damit begegnen in Purullena unterschiedliche Bezüge zur Höhlenkultur: Die Cueva-Museo zeigt eine ethnografische Ausstellung, während die Höhlenhäuser weiterhin zum Wohnumfeld des Ortes gehören. Die im Bau befindliche Höhle macht zudem den Vorgang des Aushauens unmittelbar nachvollziehbar.
Der Aussichtspunkt liegt in der höchstgelegenen Höhle des Museums. Von dort sind sowohl das nahe Ortsbild mit seinen Höhlenhäusern als auch das Valle de Alhama-Fardes und die Sierra Nevada zu sehen.
Weitere Orte
Ein weiterer Ortsbeitrag führt zu El Bejarín. Weitere Orte sind Galera, Pinos Genil, Jerez Del Marquesado, La Mamola, Iznalloz, Güevéjar und Durcal.
Natur
Der erste Abschnitt des Camino Mozárabe de Granada führt von Guadix nach Purullena. Er ist 7,5 km lang. Sein Höhenprofil weist einen Anstieg von 100 m auf. Ebenso umfasst es einen Abstieg von 100 m.
Die Strecke verbindet damit die beiden Orte Guadix und Purullena auf einem 7,5 Kilometer langen Abschnitt. Der gleich große Anstieg und Abstieg von jeweils 100 Metern gehört zum ausgewiesenen Höhenprofil dieses Weges.
Die dritte Etappe des Camino Mozárabe de Granada führt von Guadix nach La Peza. Ihr Weg verläuft über Raya Hita nach Purullena.
Der Abschnitt des Camino Mozárabe de Granada nach Purullena führt durch eine Landschaft mit Cárcavas. Die Landschaft dieses Abschnitts umfasst zusätzlich eine Schlucht.
Auf dem Weg nach Purullena treffen dabei die benannten Landschaftsformen der Cárcavas und der Schlucht zusammen. Die Wegführung über Raya Hita nennt Purullena außerdem als Teil der dritten Etappe zwischen Guadix und La Peza.
Geschichte
Die Cuevas de Almagruz in Purullena sind künstlich angelegte Höhlen. In ihnen finden sich mittelalterliche Überreste.
Cuesta del Negro ist eine bronzezeitliche Siedlung im Gemeindegebiet von Purullena. Ihre argarische Phase ist radiokarbondatiert auf 1850 bis 1600 v. Chr.
Der Verteidigungsbereich von Cuesta del Negro umfasst ein Fort. Das Fort wurde auf einem 1.010 m hohen Hügel errichtet. Zum Bereich gehört außerdem eine Mauer aus Mauerwerk.
Die archäologischen Angaben reichen damit von künstlich angelegten Höhlen mit mittelalterlichen Überresten bis zu einer bronzezeitlichen Siedlung. Bei Cuesta del Negro lässt sich die argarische Phase durch die Radiokarbondatierung zeitlich zwischen 1850 und 1600 v. einordnen.
Kirche und Handwerk
Die Pfarrkirche San Martín wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Sie bewahrt eine Kassettendecke im Mudéjar-Stil.
Zum Töpferhandwerk von Purullena gehört Keramik. Diese Keramik wird mit Kobaltblau dekoriert. Die Dekoration erfolgt in polychromer Lüstertechnik.
Die Reiseübersicht zu Granada ergänzt die Informationen zu Purullena.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com