La Campana: Geschichte, Natur und regionale Küche
Geschichte
La Campana gehört zum Reiseziel Comarca de Écija. Das 18. Jahrhundert war die Blütezeit von La Campana. Diese Epoche war mit dem Marquesado de Villanueva del Río und dem Haus Alba verbunden und hinterließ Herrenhäuser im historischen Zentrum.
An der Stelle des heutigen La Campana befand sich in römischer Zeit ein städtischer Siedlungskern. Archäologische Überreste lassen vermuten, dass die Ursprünge von La Campana bis in die Zeit vor der Bronzezeit zurückreichen.
Die Herrenhäuser gehören zu den sichtbaren Spuren der genannten Blütezeit. Der römische Siedlungskern und die archäologischen Hinweise auf eine noch ältere Vorgeschichte verweisen dabei auf unterschiedliche Zeitebenen der Ortsgeschichte. So stehen die mit dem Marquesado de Villanueva del Río und dem Haus Alba verbundenen Bauten neben Überresten, die eine deutlich frühere Besiedlung vermuten lassen.
Kultur
Die Kirche Santa María la Blanca ist ein neoklassizistischer Sakralbau, dessen Ursprünge bis ins 15. Jahrhundert zurückreichen. Im Inneren der Kirche Santa María la Blanca befinden sich dekorative Elemente, Skulpturen und Gemälde aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
An Santa María la Blanca treffen damit mehrere historische Datierungen aufeinander: Die Ursprünge des Sakralbaus reichen bis ins 15. Jahrhundert zurück, während die genannten dekorativen Elemente, Skulpturen und Gemälde aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammen.
Die Ermita de San Lorenzo besitzt einen Fliesensockel aus dem 18. Jahrhundert. In der Ermita befindet sich ein Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert. Ihre Kuppel ist mit Stuckarbeiten verziert.
Auch in der Ermita de San Lorenzo verbinden sich unterschiedliche Gestaltungselemente und Zeitangaben. Der Fliesensockel wird dem 18. Jahrhundert zugeordnet, das Kruzifix dem 16. Jahrhundert; die Kuppel ergänzt diese Ausstattung mit ihren Stuckarbeiten.
Natur und Wege
La Campana ist von Olivenhainen, Getreidefeldern und Viehzuchtbetrieben umgeben. Im Parque de la Atalaya gibt es einen Picknickbereich und Wege zum Spazierengehen.
Das Umfeld wird damit sowohl durch landwirtschaftlich geprägte Flächen als auch durch den Parque de la Atalaya bestimmt. Dort sind ein Picknickbereich und Wege zum Spazierengehen genannt. Die Etappe 09 des Camino de la Frontera nach La Campana ist 24 km lang, linear und leicht.
Als lineare Strecke führt diese Etappe nach La Campana und ist mit 24 Kilometern sowie dem Schwierigkeitsgrad leicht beschrieben. Die Angaben machen zugleich deutlich, dass es sich um eine längere Wegstrecke und nicht um einen kurzen Spaziergang im Parque de la Atalaya handelt.
Unterwegs
La Campana hat keinen Bahnhof. Eine Anreise mit dem Bus ist vom Busbahnhof Plaza de Armas in Sevilla aus möglich.
Traditionen und Küche
Jedes Jahr um den 13. Mai findet die Romería de la Virgen de Fátima statt. Die Empanada campanera besteht aus einem Eierteig mit einer Füllung aus Zucker, Zimt und Sesam.
In der Jagdsaison werden traditionelle Gerichte mit Rebhuhn und Kaninchen zubereitet. Die Empanada campanera wird dazu als Dessert bezeichnet.
Die kulinarischen Angaben reichen damit von der genau beschriebenen Empanada campanera bis zu saisonalen Gerichten mit Rebhuhn und Kaninchen. Die Empanada campanera besteht aus Eierteig mit einer Füllung aus Zucker, Zimt und Sesam; im Zusammenhang mit den Gerichten der Jagdsaison gilt sie als Dessert. Die Romería de la Virgen de Fátima ergänzt diesen lokalen Themenbereich mit einem jährlich um den 13. Mai stattfindenden Termin.
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