Orcera: Natur, Aussicht und Kulturgeschichte
Natur
Das Gemeindegebiet von Orcera umfasst 126 km² und ist vollständig Bestandteil des Naturparks Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas. Im selben Naturpark liegt Los Estrechos als Erholungsgebiet am ganzjährig mäßig wasserführenden Fluss Orcera.
Das gut ausgestattete Erholungsgebiet verfügt über ein natürliches Wasserbecken, das zum Baden geeignet ist, und liegt am Fluss Orcera, der in den Guadalimar mündet. Los Estrechos ist über die durchgehend befestigte Lokalstraße zwischen Orcera und dem Weiler Linarejos erreichbar.
2,1 km von Orcera entfernt führt eine wenig geneigte Schotterstraße zum Fluss Orcera hinab. Amurjo ist von Orcera aus über die JV-7.033 in Richtung Segura de la Sierra erreichbar; nach etwa 200 m zweigt links ein Weg zum Gelände ab.
Der erste Abschnitt des GR-247-Wegs Bosques del Sur führt durch Los Estrechos.
Unterwegs
Auf etwa 935 m Höhe liegt der Aussichtspunkt Piedra de la Atalaya. Der 360°-Panoramablick umfasst das Ortszentrum von Orcera, die Plaza de Toros, das Trujala-Tal und das Olivenmeer.
Auch Gipfel wie El Yelmo und La Puerta de Segura gehören zum Panorama. Die Route an der Piedra de la Atalaya ist leicht begehbar und dauert schätzungsweise etwa 45 Minuten.
Von der Plaza de Toros oder dem Erholungsgebiet El Convento aus ist sie ausgeschildert und hergerichtet. Als Rundroute ist sie etwa 1,8 km lang und weist rund 110 m kumulierten Höhenunterschied auf.
Wer die Piedra-de-la-Atalaya-Route plant, findet damit zwei ausdrücklich genannte Ausgangspunkte vor. Die Strecke ist als Rundroute angelegt; ihre ungefähre Dauer von 45 Minuten, die etwa 1,8 Kilometer und rund 110 Höhenmeter beschreiben den zeitlichen und körperlichen Umfang.
Geschichte
Die Iglesia de la Asunción wurde im 16. und 17. Jahrhundert als einschiffiger Kirchenbau mit gotischen und Renaissance-Elementen errichtet. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erhielt sie ein monumentales Portal aus dem 16. Jahrhundert.
Das Portal stammt aus dem nicht mehr bestehenden Franziskanerkloster Santa María de la Peña. Die Torre de Santa Catalina I im Gemeindegebiet gehört zu einer Gruppe von drei Santa-Catalina-Türmen zwischen Segura de la Sierra und Orcera.
Die Torre de Santa Catalina I ist vermutlich ein muslimischer Bau vom Ende des 12. oder Beginn des 13. Jahrhunderts. Ihre Funktion soll in der Überwachung der sie umgebenden, verschachtelten Hügellandschaft bestanden haben.
Weitere Orte
Weitere Orte: Lopera, Alcaudete, Prados De Armijo, La Carolina, Mengibar, Bedmar, Santiago De Calatrava, Aldeaquemada.
Kultur
Bolos Serranos ist eine überlieferte Sporttradition. Das I. regionale Bolos-Serranos-Turnier wurde 1969 in Orcera organisiert. Der Gemeindeseite zufolge findet es dort bis heute ohne Unterbrechung statt.
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